Minderwertigkeitskomplexe der Katholiken in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen

Vortrag auf der Osterakademie des Initiativkreises Münster in Kevelaer (2005)

Eine starke Anziehungskraft? Katholiken in der kognitiven Minorität

„Die römische Kirche übt heute eine starke Anziehungskraft auf die nicht-katholische Welt aus. Die deutschen Benediktinerklöster, besonders Beuron und Maria Laach, sind zu Wallfahrtsstätten von Nichtkatholiken geworden, die sich für die dort gepflegte klassisch-katholische Liturgie begeistern. Die im deutschen Protestantismus um sich greifende hochkirchliche Bewegung nähert sich immer mehr der römischen Kirche; einer ihrer Führer ist bereits in deren Schoß zurückgekehrt. Noch ausgedehnter ist die Konversionsbewegung in England. Ganze anglikanische Konvente und Klöster treten zur Kirche Roms über. Eine starke katholische Propaganda fördert und steigert die bereits vorhandene Neigung zum Katholizismus. Die römische Kirche macht gewaltige Anstrengungen, um alle von ihr getrennten Christen im Orient und Okzident zurückzugewinnen. Am Grab des hl. Bonifatius wurde eine Gesellschaft zur Wiedervereinigung der christlichen Konfession gegründet…voll Siegesgewissheit verkünden bereits heute katholische Stimmen den nahen Untergang des Protestantismus.“ 1
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